Software für Gefahrstoffkataster und Betriebsanweisung

WebSARA – die Plattform für Ihr Gefahrstoffmanagement (GHS / CLP konform)

Mit WebSARA steht Unternehmen aller Branchen und Größen ein Werkzeug für Ihr Gefahrstoffmanagement (Gefahrstoffverzeichnis / Gefahrstoffkataster / Betriebsanweisung) zur Verfügung. Webbasiert bietet es allen Mitarbeitern an allen Standorten Zugriff auf das zentrale und stets aktuelle Gefahrstoffkataster. Der Nachweis gegenüber Zertifizierer und Aufsichtsbehörde ist jederzeit möglich und die Abläufe können gesteuert und dokumentiert werden. Sie arbeiten rechtssicher!

Sicherheitsdatenblätter werden von uns in Ihr WebSARA eingepflegt (30,– EUR zzgl. MwSt. pro Sicherheitsdatenblatt).  

Wenn Sie bereits ein elektronisches Gefahrstoffkataster haben (z.B. als Excel-Datei), können wir Ihre vorhandenen Daten auch gerne in WebSARA übernehmen.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Gerne erstellen wir für Sie ein individuelles Angebot.

  • Funktionen
  • Hintergrund / Gefahrstoffrecht
  • Preise
  • Bestellen im Webshop
  • Bestellen bei QUMsult
  • Referenzen
  • Video

Mit der Software WebSARA lassen sich alle relevanten Daten von Gefahrstoffen in einem Gefahrstoffkataster erfassen. So können Sie Ihre Gefahrstoffdaten verwalten und ein Gefahrstoffkataster nach Gefahrstoffverordnung erstellen und aktualisieren. Es ist dann einfach möglich, die Freigabe von Stoffen zu organisieren,  Betriebsanweisungen nach Gefahrstoffverordnung  / GHS / CLP zu erstellen, aktuelle Rechtsvorschriften umzusetzen und Sie haben von überall Zugriff auf die Daten mit PC, Tablet oder Smartphone.

Voraussetzungen

Nur ein aktueller Webbrowser und Internetzugang

Und das Beste

Die Software WebSARA wird automatisch mit weiteren Funktionen ergänzt und verbessert. Sie profitieren so von allen Produktweiterentwicklungen – und das ohne Aufpreis.

Mit dem Gefahrstoffkataster WebSARA können Sie

  • Daten schneller fassen: Die Eingabemaske entspricht der Struktur des Sicherheitsdatenblatts, das erleichtert die Eingabe Ihrer Stoffdaten erheblich. Sind die Daten eingegeben, lässt sich sofort eine Betriebsanweisung erstellen.
  • Aktuell und rechtsicher: Alle relevanten Gefahrstofflisten (z.B. H- und P-Sätze, Piktogramme) sind bereits hinterlegt und werden – ebenso wie rechtliche Anforderungen – regelmäßig aktualisiert. So ist Ihr von der GefStoffV gefordertes Gefahrstoffkataster stets auf dem aktuellen Stand – automatisch und ganz ohne aufwändige Updates.
  • Geringer Aufwand: Einmal erfasst, stehen die Daten an einem zentralen Ort zur Verfügung. Alle Mitarbeiter an allen Standorten Ihres Unternehmens haben Zugriff auf dieselben, stets aktuellen Daten: Es gibt keine unterschiedlichen Listen in verschiedenen Abteilungen mehr.
  • Unterstützt Ihr Gefahrstoffmanagement: Sie können Prozessabläufe im Gefahrstoffmanagement darstellen, z.B. die Freigabe von Stoffen. Dokumente können hinterlegt werden, Betriebsanweisungen können auf Knopfdruck erstellt werden.
  • Zugriffsrechte festlegen: Sie können festlegen, welche Mitarbeiter Lese- bzw. Schreibzugriff erhalten sollen. Fehlerhafte Eingaben können so verringert werden.
  • Schneller Zugriff: Ihr aktuelles Gefahrstoffverzeichnis steht jederzeit zur Verfügung, auch als Nachweis gegenüber Zertifizierer und Aufsichtsbehörden.
  • Webbasiert und mobil: Keine interne EDV-Betreuung und Software erforderlich, es genügt Internetzugang. Die Oberflächen passen sich automatisch an („responsive“ für PC, Tablett und Smartphone).

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Produktdatenblatt für die Software WebSARA

Testen Sie unsere Software kostenlos:  WebSARA starten und über die 3 Striche links oben Formulare wechseln. Sie können beim Test auch Daten (z.B. für eine Beriebsanweisung oder das Gefahrstoffkataster) eingeben und ändern.

Mir Gefahrstoff werden Stoffe, Gemische und bestimmte Erzeugnisse bezeichnet, die eine oder mehrere der in 3a Abs. 1 Chemikaliengesetz genannten in § 3 Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) näher bestimmten Gefahrenklassen aufweisen und den in Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP- oder GHS-Verordnung) dargelegten Kriterien entsprechen.

Mit der CLP-Verordnung wurde das Global Harmonisierte System (GHS) eingeführt mit Gefahrenpiktogrammen (rotumrandete Raute mit schwarzem Symbol auf weißem Grund) Gefahrenklassen und -kategorien sowie H-und P-Sätze. Gefahrstoffe erkennt man am Gefahrenpiktogramm und dem Signalwort.

Umfangreichere Informationen enthält das vom Lieferant mitzuliefernde Sicherheitsdatenblatt. Dieses ist Grundlage für Betriebsanweisungen.

Was muss der Arbeitgeber beim Umgang mit Gefahrstoffen beachten?

Sobald feststeht, dass Beschäftigte Tätigkeiten mit einem Gefahrstoff durchführen oder Gefahrstoffe bei diesen Tätigkeiten entstehen oder freigesetzt werden, muss eine Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes oder der Tätigkeit durchgeführt werden. Abhängig von den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilung sind folgende Pflichten zu beachten:

  • Ermitteln, ob es sich bei den eingesetzten Stoffen um Gefahrstoffe handelt und ob es ungefährliche Ersatzprodukte für den gleichen Zweck gibt (Substitutionsprüfung am einfachsten im Gefahrstoffkataster).
  • Feststellen, ob die Arbeitsplatzgrenzwerte der entsprechenden Gefahrstoffe eingehalten werden. Ggf. müssen Maßnahmen zur Minderung von Schadstoffkonzentrationen ergriffen werden.
  • Genaue Anweisungen für den Umgang mit Gefahrstoffen (Betriebsanweisung) und dafür sorgen, dass keine Gefahrstoffe freigesetzt oder berührt werden. Eine Unterweisung muss vor Aufnahme der Beschäftigung und danach mindestens jährlich arbeitsplatzbezogen durchgeführt werden (§ 14 GefStoffV).
  • Persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung stellen.
  • Gesundheitlich gefährdete Personen arbeitsmedizinisch untersuchen lassen.
  • In explosionsgefährdeten Bereichen vor Aufnahme der Arbeit ein Explosionsschutzdokument erstellen.

Weitere Forderungen aus der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)

§ 6 GefStoffV – Gefahrstoffkataster

Der Arbeitgeber hat ein Verzeichnis der im Betrieb verwendeten Gefahrstoffe zu führen (Gefahrstoffkataster), in dem auf die entsprechenden Sicherheitsdatenblätter verwiesen wird. Das Verzeichnis muss mindestens folgende Angaben enthalten:    1. Bezeichnung des Gefahrstoffs,    2. Einstufung des Gefahrstoffs oder Angaben zu den gefährlichen Eigenschaften,    3. Angaben zu den im Betrieb verwendeten Mengenbereichen,    4. Bezeichnung der Arbeitsbereiche, in denen Beschäftigte dem Gefahrstoff ausgesetzt sein können.

§ 8 GefStoffV – Kennzeichnen

Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass 1. alle verwendeten Stoffe und Zubereitungen identifizierbar sind, 2. gefährliche Stoffe und Zubereitungen innerbetrieblich mit einer Kennzeichnung versehen sind, die ausreichende Informationen über die Einstufung, über die Gefahren bei der Handhabung und über die zu beachtenden Sicherheitsmaßnahmen enthält; vorzugsweise ist eine Kennzeichnung zu wählen, die der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 oder nach den Übergangsvorschriften dieser Verordnung der Richtlinie 67/548/EWG oder der Richtlinie 1999/45/EG entspricht, 3. Apparaturen und Rohrleitungen so gekennzeichnet sind, dass mindestens die enthaltenen Gefahrstoffe sowie die davon ausgehenden Gefahren eindeutig identifizierbar sind

§ 8 GefStoffV – Lagerung

Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass Gefahrstoffe so aufbewahrt oder gelagert werden, dass sie weder die menschliche Gesundheit noch die Umwelt gefährden. Er hat dabei wirksame Vorkehrungen zu treffen, um Missbrauch oder Fehlgebrauch zu verhindern. Insbesondere dürfen Gefahrstoffe nicht in solchen Behältern aufbewahrt oder gelagert werden, durch deren Form oder Bezeichnung der Inhalt mit Lebensmitteln verwechselt werden kann. Sie dürfen nur übersichtlich geordnet und nicht in unmittelbarer Nähe von Arznei-, Lebens- oder Futtermitteln, einschließlich deren Zusatzstoffe, aufbewahrt oder gelagert werden.

§ 8  GefStoffV – Lagerung

Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass Gefahrstoffe, die nicht mehr benötigt werden, und entleerte Behälter, die noch Reste von Gefahrstoffen enthalten können, sicher gehandhabt, vom Arbeitsplatz entfernt und sachgerecht gelagert oder entsorgt werden.

§ 8 GefStoffV – Zugangsbeschränkung

Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass als giftig, sehr giftig, krebserzeugend Kategorie 1 oder 2, erbgutverändernd Kategorie 1 oder 2 oder fortpflanzungsgefährdend Kategorie 1 oder 2 eingestufte Stoffe und Zubereitungen unter Verschluss oder so aufbewahrt oder gelagert werden, dass nur fachkundige und zuverlässige Personen Zugang haben.

Die jährliche Nutzungsgebühr für Web SARA ist abhängig von der Mitarbeiterzahl im Unternehmen.

Für die Anzahl von gleichzeitigen Usern gibt es keine Beschränkung, so können alle Mitarbeiter von überall auf die Daten zugreifen.

Anzahl der Beschäftigten im Unternehmen

Nutzungsgebühr*
1-10 99,- EUR pro Jahr
11-50 390,- EUR pro Jahr
51-250 980,- EUR pro Jahr
251-500 1.450,- EUR pro Jahr
501-1000 1.950,- EUR pro Jahr
1001-3000 2.850,- EUR pro Jahr
ab 3001 Preis auf Anfrage

Erfassen von Sicherheitsdatenblättern (pro Stoff bzw. Gemisch): 30,– EUR*

Vorhandene Daten übernehmen: Preis auf Anfrage

*zzgl. MwSt.

Nach Eingabe Ihrer persönlichen Daten bezahlen Sie per Kreditkarte und erhalten den Lizenzschlüssel. Unter https://it.qumedia.de/sara können Sie den Lizenzschlüssel unter „Weitere Informationen“ -> „Infos & Preise“ aktivieren und die Anwendung sofort nutzen.

Die jährliche Nutzungsgebühr ist abhängig von der Mitarbeiterzahl im Unternehmen:

Anzahl der Beschäftigten im Unternehmen

Nutzungsgebühr* Webshop
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11-50 390,- pro Jahr Jetzt bestellen
51-250 980,- pro Jahr Jetzt bestellen
251-500 1.450,- pro Jahr Jetzt bestellen
501-1000 1.950,- pro Jahr Jetzt bestellen
1001-3000 2.850,- pro Jahr Jetzt bestellen
ab 3001 Preis auf Anfrage  

*zzgl. MwSt.

Sie nutzen das Bestellformular – Name und E-Mail genügen – und erhalten den Lizenzschlüssel und Ihre Zugangsdaten zusammen mit der Rechnung per E-Mail.

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Ansprechpartner

  • Dominik Bährle
  • Diplom-Physiker
    Dr. Thomas Wacker
  • Jürgen Knopp

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