Erstellen Sie Ihr Gefahrstoffkataster und Ihre Betriebsanweisungen

mit WebSARA - der Plattform für Ihr Gefahrstoffmanagement (GHS / CLP konform)

Mit WebSARA steht Unternehmen aller Branchen und Größen ein Werkzeug für Ihr Gefahrstoffmanagement (Gefahrstoffverzeichnis / Gefahrstoffkataster / Betriebsanweisung) zur Verfügung. Webbasiert bietet es allen Mitarbeitern an allen Standorten Zugriff auf das zentrale und stets aktuelle Gefahrstoffkataster. Der Nachweis gegenüber Zertifizierer und Aufsichtsbehörde ist jederzeit möglich und die Abläufe können gesteuert und dokumentiert werden. Sie arbeiten rechtssicher!

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Sie können beim Test auch Ihre eigenen Stoff-Daten (z.B. für eine Betriebsanweisung Gefahrstoffe oder das Gefahrstoffkataster) eingeben und Betriebsanweisungen ausdrucken.

 

  • Funktionen
  • Hintergrund / Gefahrstoffrecht
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Übersicht über das Menü von WebSARA

Mit der Software WebSARA lassen sich alle relevanten Daten von Gefahrstoffen in einem Gefahrstoffkataster erfassen. So können Sie Ihre Gefahrstoffdaten verwalten und ein Gefahrstoffkataster nach Gefahrstoffverordnung erstellen und aktualisieren. Es ist dann einfach möglich, die Freigabe von Stoffen zu organisieren, Betriebsanweisungen nach Gefahrstoffverordnung / GHS / CLP zu erstellen, aktuelle Rechtsvorschriften umzusetzen und Sie haben von überall Zugriff auf die Daten mit PC, Tablet oder Smartphone.

Gefahrstoffkataster WebSARA - Stoffe

  • Die Eingabemaske entspricht der Struktur des Sicherheitsdatenblatts, das erleichtert die Eingabe Ihrer Stoffdaten erheblich.
  • Sind die Daten eingegeben, lässt sich sofort eine Betriebsanweisung erstellen.
  • Alle relevanten Gefahrstofflisten (z.B. H- und P-Sätze, Piktogramme) sind bereits hinterlegt und werden – ebenso wie rechtliche Anforderungen - regelmäßig aktualisiert.
  • So ist Ihr von der GefStoffV gefordertes Gefahrstoffkataster stets auf dem aktuellen Stand – automatisch und ganz ohne aufwändige Updates.
  • Alle Mitarbeiter an allen Standorten Ihres Unternehmens haben Zugriff auf dieselben, stets aktuellen Daten: Es gibt keine unterschiedlichen Listen in verschiedenen Abteilungen mehr.

Berichte als pdf-Dokument

Berichte lassen sich als pdf-Dokument erstellen und ausdrucken:

  • Stofffverzeichnis nach Gefahrstioffverordnung
  • Stoffverzeichnis mit zugeordneten Dokumenten (z.b. Ihr internes Stofffreigabeformular)
  • Zusamenfassungen
  • Betriebsanweisungen in unterschiedlichem Design

 

Informationen zu Preisen und Eingabe Ihres Lizenzschlüssels ist einfach

 

Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Produktdatenblatt für die Software WebSARA

 

Mir Gefahrstoff werden Stoffe, Gemische und bestimmte Erzeugnisse bezeichnet, die eine oder mehrere der in 3a Abs. 1 Chemikaliengesetz genannten in § 3 Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) näher bestimmten Gefahrenklassen aufweisen und den in Anhang I der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP- oder GHS-Verordnung) dargelegten Kriterien entsprechen.

Mit der CLP-Verordnung wurde das Global Harmonisierte System (GHS) eingeführt mit Gefahrenpiktogrammen (rotumrandete Raute mit schwarzem Symbol auf weißem Grund) Gefahrenklassen und -kategorien sowie H-und P-Sätze. Gefahrstoffe erkennt man am Gefahrenpiktogramm und dem Signalwort.

Umfangreichere Informationen enthält das vom Lieferant mitzuliefernde Sicherheitsdatenblatt. Dieses ist Grundlage für Betriebsanweisungen.

Was muss der Arbeitgeber beim Umgang mit Gefahrstoffen beachten?

Sobald feststeht, dass Beschäftigte Tätigkeiten mit einem Gefahrstoff durchführen oder Gefahrstoffe bei diesen Tätigkeiten entstehen oder freigesetzt werden, muss eine Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes oder der Tätigkeit durchgeführt werden. Abhängig von den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilung sind folgende Pflichten zu beachten:

  • Ermitteln, ob es sich bei den eingesetzten Stoffen um Gefahrstoffe handelt und ob es ungefährliche Ersatzprodukte für den gleichen Zweck gibt (Substitutionsprüfung am einfachsten im Gefahrstoffkataster).
  • Feststellen, ob die Arbeitsplatzgrenzwerte der entsprechenden Gefahrstoffe eingehalten werden. Ggf. müssen Maßnahmen zur Minderung von Schadstoffkonzentrationen ergriffen werden.
  • Genaue Anweisungen für den Umgang mit Gefahrstoffen (Betriebsanweisung Gefahrtsoffe) und dafür sorgen, dass keine Gefahrstoffe freigesetzt oder berührt werden. Eine Unterweisung muss vor Aufnahme der Beschäftigung und danach mindestens jährlich arbeitsplatzbezogen durchgeführt werden (§ 14 GefStoffV).
  • Persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung stellen.
  • Gesundheitlich gefährdete Personen arbeitsmedizinisch untersuchen lassen.
  • In explosionsgefährdeten Bereichen vor Aufnahme der Arbeit ein Explosionsschutzdokument erstellen.

Weitere Forderungen aus der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)

§ 6 GefStoffV - Gefahrstoffkataster

Der Arbeitgeber hat ein Verzeichnis der im Betrieb verwendeten Gefahrstoffe zu führen (Gefahrstoffkataster), in dem auf die entsprechenden Sicherheitsdatenblätter verwiesen wird. Das Verzeichnis muss mindestens folgende Angaben enthalten:
1. Bezeichnung des Gefahrstoffs,
2. Einstufung des Gefahrstoffs oder Angaben zu den gefährlichen Eigenschaften,
3. Angaben zu den im Betrieb verwendeten Mengenbereichen,
4. Bezeichnung der Arbeitsbereiche, in denen Beschäftigte dem Gefahrstoff ausgesetzt sein können.

§ 8 GefStoffV - Kennzeichnen

Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass
1. alle verwendeten Stoffe und Zubereitungen identifizierbar sind,
2. gefährliche Stoffe und Zubereitungen innerbetrieblich mit einer Kennzeichnung versehen sind, die ausreichende Informationen über die Einstufung, über die Gefahren bei der Handhabung und über die zu beachtenden Sicherheitsmaßnahmen enthält; vorzugsweise ist eine Kennzeichnung zu wählen, die der Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 oder nach den Übergangsvorschriften dieser Verordnung der Richtlinie 67/548/EWG oder der Richtlinie 1999/45/EG entspricht,
3. Apparaturen und Rohrleitungen so gekennzeichnet sind, dass mindestens die enthaltenen Gefahrstoffe sowie die davon ausgehenden Gefahren eindeutig identifizierbar sind

§ 8 GefStoffV - Lagerung

Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass Gefahrstoffe so aufbewahrt oder gelagert werden, dass sie weder die menschliche Gesundheit noch die Umwelt gefährden. Er hat dabei wirksame Vorkehrungen zu treffen, um Missbrauch oder Fehlgebrauch zu verhindern. Insbesondere dürfen Gefahrstoffe nicht in solchen Behältern aufbewahrt oder gelagert werden, durch deren Form oder Bezeichnung der Inhalt mit Lebensmitteln verwechselt werden kann. Sie dürfen nur übersichtlich geordnet und nicht in unmittelbarer Nähe von Arznei-, Lebens- oder Futtermitteln, einschließlich deren Zusatzstoffe, aufbewahrt oder gelagert werden.

§ 8 GefStoffV - Lagerung

Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass Gefahrstoffe, die nicht mehr benötigt werden, und entleerte Behälter, die noch Reste von Gefahrstoffen enthalten können, sicher gehandhabt, vom Arbeitsplatz entfernt und sachgerecht gelagert oder entsorgt werden.

§ 8 GefStoffV - Zugangsbeschränkung

Der Arbeitgeber hat sicherzustellen, dass als giftig, sehr giftig, krebserzeugend Kategorie 1 oder 2, erbgutverändernd Kategorie 1 oder 2 oder fortpflanzungsgefährdend Kategorie 1 oder 2 eingestufte Stoffe und Zubereitungen unter Verschluss oder so aufbewahrt oder gelagert werden, dass nur fachkundige und zuverlässige Personen Zugang haben.

Gefahrstoffkataster und Betriebsanweisung

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